AWO Seniorentreff

Alt und Jung kommen hier zusammen

17.11.2012

 

(ten) Wilhelmsburg. Seit 1969 ist die Arbeiterwohlfahrt (AWO) in den Rotenhäuser Wettern 5 in Wilhelmsburg ansässig. Die Arbeiterwohlfahrt gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland. In ihr haben sich Frauen und Männer als Mitglieder und als ehren- und hauptamtlich Tätige zusammengefunden, um in unserer Gesellschaft bei der Bewältigung sozialer Probleme und  Aufgaben mitzuwirken. In Wilhelmsburg macht die AWO das unter anderem mit einer speziellen Kooperation. Neben einem umfangreichen Angebot für Senioren, das Englisch- und Computerkurse, Handarbeiten und Tanzen, sowie Treffs zum reichhaltigen Frühstück und Kaffee und Kuchen umfasst, gibt es seit 10 Jahren eine enge Zusammenarbeit mit dem Haus der Jugend und dem Verein Inselkinder e.V.

Um gegenseitige Vorurteile bei Alt und Jung abzubauen, werden mit großem Engagement Treffen der Generationen organisiert. So tragen regelmäßige gemeinsame Grillnachmittage, Feiern, Ausfahrten und Computerkurse dazu bei, das Verständnis bei jungen und alten Menschen füreinander zu wecken. Uli Gomolzig vom Haus der Jugend sagt dazu: „Eine vergleichbare Kooperation, die anfänglich belächelt worden ist, gibt es sonst nirgendwo in Hamburg, ich empfinde sie als absolut vorbildhaft und vorzeigbar“. Und auch Wilfried Pattschull, Vorstand AWO und die Leiterin des Seniorentreffs Hannelore Kaschny freuen sich darüber, dass die benachbarten Institutionen in all den Jahren eng zusammengewachsen sind.

Am 3., 5. und 6. Dezember veranstalten die drei Einrichtungen nun bereits zum sechsten Mal die Wilhelmsburger Märchentage, bei denen sich rund 300 junge und ältere Menschen

begegnen werden. Die Organisation und Durchführung der Märchentage lebt stark vom ehrenamtlichen Engagement der Beteiligten. Damit die Kinder aber beispielsweise auch weiterhin für die Märchentage Kekse backen können, fehlt in diesem Jahr ganz besonders noch finanzielle Unterstützung. Sponsoren, die diese einmalige Kooperation unterstützen möchten werden daher dringend von den Einrichtungen gesucht.

Dass die Sanierungsarbeiten des AWO-Hauses Mitte November, wie geplant, nicht abgeschlossen sein werden, bedauert das AWO-Team sehr. Es seien letztlich doch mehr Arbeiten notwendig gewesen, die von den Mitarbeitern im Vorwege zwar aufgezeigt, aber wohl im Zeitplan nicht berücksichtigt worden wären.

Hannelore Kaschny hofft, dass wenn „die Kleinen“ Anfang Dezember kommen, trotzdem alles fertig ist. Sie ist die gute Fee des Hauses und kümmert sich liebevoll um alle Belange des täglichen Seniorentreffs. Sie würde sich über noch mehr Interesse am Seniorenangebot freuen und erwähnt dabei ihren beliebten selbstgebackenen  Kuchen und das tolle Frühstück mit Lachs, Krabben und Ei für nur 3,– Euro, das es jeden Mittwoch ab 11.00 Uhr gibt. Wer mehr über die AWO Wilhelmsburg oder die Zusammenarbeit mit dem Haus der Jugend und dem Verein Inselkinder e.V. erfahren möchte und deren Aktivitäten mit Rat und Tat oder finanziell unterstützen möchte, kann Kontakt aufnehmen zu Uli Gomolzig, Telefon 0179-670 46 60 oder zum AWO Seniorentreff (040) 31 97 94 29.