Spenden für Wilhelmsburg

…und das Haus der Jugend freut sich

Der Hamburger Gesichts- und Kieferchirurg und leidenschaftliche Fotograf, Dr. Tobias Wilck, veranstaltete mit seinen Fotos Ende des letzten Jahres eine Vernissage im „Institut Muth“ in Blankenese. Darunter befand sich auch das Bild des Jahres, das „Schlepperballett“, das von einer Expertenjury des Stadtmagazins „Der Hamburger“ 2013 ausgezeichnet worden ist. Für Dr. Wilck war es selbstverständlich, dass der Erlös aus dem Bilderverkauf wohltätigen Zwecken zu Gute kommen soll und er entschied sich, das Projekt „Psychomotorik mit Grundschulkindern“ vom Verein zur Förderung der Integration im Haus der Jugend Wilhelmsburg zu unterstützen.

„Beteiligt an diesem Projekt sind zur Zeit  vier Schulen und vier Kindergärten aus dem Reiherstieg - Viertel mit mehr als 600 Kindern. Die nachweislichen Erfolge sind unübersehbar“, sagt der Leiter des Hauses der Jugend, Uli Gomolzig.

Begleitet und geleitet wird das Projekt von Mitarbeitern des Hauses der Jugend, von Praktikanten aus den verschiedensten Ausbildungsstätten der Erziehung, der Hochschulen und vor allen Dingen auch von diversen Ehrenamtlichen.

Unter ihnen befindet sich auch der ehemalige Wilhelmsburger Polizeibeamte Claus Niemann, der sich seit seiner Pensionierung mit großem Engagement und Herzblut in diesem Projekt engagiert.

Da das Sportgerät der ständig verändert  aufgebauten   Bewegungsbaustellen stets erneuert bzw. auf den neuesten Stand gebracht werden muss, ist das Projekt ständig auf die Hilfe von Spendern angewiesen.

Die Gespräche der Blankeneser Vernissage- Besucher hatten, nachdem bekannt gegeben wurde, dass der gesamte Erlös vom Verkauf der Bilder dem „Verein zur Förderung der Integration in Hamburg Wilhelmsburg“ zufließt, dann sehr viel mit dem Wandel in Wilhelmsburg, der auch von außen wahrgenommen wird, zu tun.

Die einhellige Meinung der anwesenden Kunstliebhaber war, dass es dieses Projekt verdient hat, gefördert zu werden und dass es sich lohnen würde, auch für die Blankeneser, den Sprung über die Elbe zu wagen.

Die Ausstellung kann übrigens noch bis Mitte Februar im „Institut Muth“ in Blankenese bewundert werden.

Ein weiteres positives Ergebnis der Vernissage ist, dass sich die beiden Zahnärztinnen Frau Dr. Tehsmer und Frau Dr. Hück von Nordzahn ebenfalls entschieden, den Verein zur Förderung der Integration in Wilhelmsburg mit den von ihnen so genannten „Altgoldspenden“ zu unterstützen.

Sie hatten ihren Patienten angeboten, ihr Altgold für einen guten Zweck zu spenden.

Im vergangenen Jahr 2013 ist auf diese Weise der stolze Betrag von 5.271,68 Euro zusammen gekommen, den nun Frau Dr. Tehsmer dem Sportübungsleiter Claus Niemann und Uli Gomolzig vom Haus der Jugend überbracht hat.

„Unser herzliches Dankeschön geht an alle Spender und Spenderinnen und natürlich an die beiden Ärztinnen, die eine wirklich gute Idee hatten und diese erfolgreich umsetzten. Besser kann das neue Jahr für die Wilhelmsburger Kinder wirklich nicht starten“, freute sich Uli Gomolzig.