Gute Tat

      Seit einem Jahr helfen Engel in Hamburg

 

Verleihung des Arella Award der Stiftung Gute Tat

 

Am 7. Mai waren die Engel von Hamburg für ein paar Stunden unter sich: Gefeiert

wurde das einjährige Bestehen der gemeinnützigen Stiftung „Gute Tat“ bei geschlossener

Gesellschaft im Hühnerposten. „Gute Tat“ , gegründet im Jahr 2000, hat seit einem Jahr

neben Berlin und München einen Standort in Hamburg. Ein Tätigkeitsschwerpunkt der

Stiftung ist die Vermittlung von Ehrenamtlichen an soziale Einrichtungen.

Die Stiftung bietet seitdem eine Informationsplattform für hilfsbereite Menschen und Hilfe suchende Initiativen an. Es versteht sich, dass „Gute Tat“  an den anderen 364 Tagen im Jahr keine geschlossene Gesellschaft ist! Die Plattform ist im Internet zu finden. Und das ist auch gut so, denn gerade das Internet unterstützt hier das Ziel besonders: schneller und einfacher Austausch von Engagierten und Organisationen/ Initiativen. Die Engel können den Zeitrahmen ihres Engagements selbst wählen, indem sie eigenständig aus einer aktuellen Projektübersicht für sie interessante und passende Projekte raussuchen. Menschen mit wenig Zeit wird die Möglichkeit gegeben, sich mit geringem Aufwand zu engagieren, kurzfristig und nicht für die Ewigkeit, denn jede Hilfe zählt. Drei Engel wurden am 7. Mai geehrt und mit der in Hamburg ins Leben gerufenen Trophäe, dem Arella Award ausgezeichnet.

„Der Gedanke von „Heute ein Engel“ ist, dass jede Hilfe und sei sie noch so klein, Berge versetzen kann, wenn nur genug davon partizipieren“, sagte Michael Golembiewski. Ausgezeichnet wurden Michael Tolzmann, Anja Giessmann und Karin Rose. Sie engagieren sich in einem Kinderhort, im Jesuscenter bzw. im Haus der Jugend Wilhelmsburg.

 

Karin Rose, Referentin an einerprivaten Hochschule für Hamburger Wirtschaft erklärte ihr Engagement:„Ich wollte einfach einmal wieder meinen Horizont ein wenig erweitern, rauskommen aus der eigenen kleinen Welt. Ich wollte mich den sozialen Themen zuwenden. Im HdJ Wilhelmsburg sollte und durfte ich Fotos von Kindern machen. Beim Rumlaufen mit dem Fotoapparat ging mir das Herz auf. Ich sah die lachenden Gesichter, das selbstverständliche Miteinander etwa von türkischen, asiatischen, deutschen und farbigen Kindern. Es war und ist hier kein Thema wer woher kommt. Es geht also doch.“