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Wer sich nicht bewegt, bleibt sitzen!

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Hakverdi besucht HdJ Wilhelmsburg

Ausschnitt aus Seite 14 Neuer RUF Wilhelmsburg, KW 07-2021
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Haus der Jugend News Presse Verein

Integrationsverein vor 15 Jahren gegründet

Eine Hüpfburg zum Jubiläum

Eigentlich wollte der Verein zur Förderung der Integration in Hamburg Wilhelmsburg e.V. sein 15-Jähriges Jubiläum gebührend mit der Einweihung der großen neuen Hüpfburg und eines Luftkissens, gespendet vom Hamburger Spendenparlament beziehungsweise dem Quartiersbeirat Reiherstieg, feiern. Corona bedingt musste das feierliche Ereignis jedoch ins nächste Jahres verlegt worden.

Die Arbeit hingegen läuft auch in Corona – Zeiten weiter: „Trotz der Corona – Pandemie haben wir insbesondere unsere psychomotorischen Angebote – unter Einhaltung strengster Sicherheitsauflagen ‒ bis jetzt sehr erfolgreich durchführen können. Wir erfahren gerade in diesen Corona – Zeiten die große Dankbarkeit vieler Eltern und erleben glückliche Kinder“, freut sich Uli Gomolzig vom Integrationsverein.

Vor 15 Jahren unter dem Dach des Hauses der Jugend Wilhelmsburg gegründet, erreicht der Verein mittlerweile mit seinen Angeboten regelmäßig viele hundert Kinder, Jugendliche und Erwachsene, insbesondere auch Geflüchtete und Menschen in schwierigen Lebenslagen.

„Unser Verein bietet umfangreiche psychomotorische Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien, einen Fitnessbereich und ein kleines Tonstudio an.

Auch unsere Gokart-, Trampolin – und Kochangebote erfreuen sich bei den jungen Menschen allergrößter Beliebtheit. Darüber hinaus stehen wir den Kindern, Jugendlichen und den dazu gehörenden Familien mit unterschiedlichen Beratungsangeboten erfolgreich zur Seite“, erklärt Gomolzig.

Neben den Beiträgen von Sponsoren lebt der gemeinnützige Verein vom Engagement seiner ehrenamtlichen Mitglieder. Zu den Sponsoren zählen seit vielen Jahren renommierte Stiftungen und auch private Förderer, wie etwa die Reimund C. Reich Stiftung, das Hamburger Spendenparlament oder die Peter Mählmann – Stiftung.

Uli Gomolzig und sein Team kann trotz der derzeit schwierigen Lage positiv in das Jahr 2021 blicken. „Aktuell haben wir von der Reimund C. Reich Stiftung eine verbindliche Förderzusage für 2021 erhalten. Die Stiftung wird uns auch im kommenden Jahr erneut mit stolzen 48.000 Euro unterstützen. Mit diesem Betrag können wir unsere erfolgreiche Arbeit auch in 2021 fortsetzen, für die Menschen da sein. Wir sind über den positiven Bescheid sehr glücklich!“

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Nachruf Prof. Dr. Heinz Josef Varain

Mit Prof. Dr. Varain verlässt ein Wohltäter Wilhelmsburg, leider für immer!

Prof. Dr. Heinz Josef Varain verstarb im  Alter von 86 Jahren, kurz vor Weihnachten 2011.

Der Professor für Politikwissenschaften lehrte bis 1988 an der Uni Gießen, im Juli 2000 zog er nach Hamburg Eimsbüttel. 

In Hamburg kaum angekommen las er von der sozialen Schieflage des Stadtteils Hamburg Wilhelmsburg.

Er lernte das HdJ Wilhelmsburg kennen, besuchte es regelmäßig und unterstützte die dortige Arbeit nachhaltig. 

Er spendierte den Kids u. a. mobile Standboxbälle, diverse Boxhandschule, eine Mädchenreise nach Berlin, eine Parisfahrt, darüber hinaus  unterstützte er die Märchentage, schaffte Sportgerät für die Psychomotorik an. 

Der Professor half nicht nur finanziell, er sprach vor allem auch mit den Kindern und Jugendlichen, was ihm stets wichtig war.

Prof. Dr. Heinz Josef Varain

Varain schwärmte bis zum Schluss von „den glücklichen Kinderaugen“, von Kindern, „denen ich ein wenig helfen konnte bei ihrem Weg in die Zukunft“.   

„Selbst bin ich ein Konsummuffel“, sagte der Professor einmal. „So lange ich noch Geld für meine Zigarillos habe, gebe ich gern etwas ab und versuche einen Beitrag für Verbesserungen der Gesellschaft zu leisten“.

Varain war und ist mit Sicherheit ein Vorbild für uns alle. 

Ohne große Worte half er, sein Motto war stets: „Tu Gutes und rede nicht darüber!“

Die Wilhelmsburger Kinder und Jugendlichen, das HdJ Team sagen ein  herzliches Dankeschön für ganz viele schöne und gemeinsame Jahre.    

In Gießen richtete der Professor übrigens die Stiftung „Anstoß“ ein, die dort jährlich Geld für soziale Projekte zur Verfügung stellt.