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Hoher Spaßfaktor garantiert

Neue Piraten-Hüpfburg eingeweiht

Wenn das Kind im Manne erwacht, dann kann sich selbst Falko Droßmann, Bezirksamtsleiter von Hamburg – Mitte, nicht zurückhalten: Bei der Einweihung der neuen Piraten – Hüpfburg des Vereins zur Förderung der Integration in Hamburg – Wilhelmsburg im Haus der Jugend Wilhelmsburg vergangenen Montag zog sich der 47-Jährige kurzerhand die Schuhe aus und erprobte persönlich das neue Highlight auf seine Tauglichkeit.

Nicht nur die Kinder vor Ort bescheinigten der Hüpfburg einen hohen Spaßfaktor, auch Droßmann stand die Zufriedenheit ins Gesicht geschrieben.

„Ich fand Hüpfburgen schon als Kind super“, verriet er vor der Einweihung.

Möglich gemacht haben die Anschaffung der Hüpfburg und eines zusätzlichen Luftkissens das Hamburger Spendenparlament, der Quartiersbeirat Reiherstiegviertel und Privatpersonen, die die Finanzierung der rund 8.000 Euro sicherstellten.

Dabei steuerte allein das Hamburger Spendenparlament rund 7.300 Euro dazu. Bewilligt wurde das Geld bereits im vergangenen Jahr, pünktlich zum 15-jährigen Bestehen des Vereins. Corona bedingt mussten jedoch die Jubiläumseier und die Einweihung des neuen Spielgeräts auf diesen Monat verschoben werden.

Freuen sich mit den Kindern über die neue Piraten-Hüpfburg: v.l.n.r.: Leon Hundertmark, Leiter Haus der Jugend, Claus Niemann, Verein zur Förderung der Integration, Falko Droßmann, Bezirksamtsleiter Hamburg – Mitte und Uli Gomolzig, Vorsitzender Verein zur Förderung der Integration in Hamburg Wilhelmsburg. Foto: A. Ubben.

Der Verein, der seit mittlerweile 16 Jahren im Wilhelmsburger Haus der Jugend tätig ist, bietet sportliche Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien an.

Darüber hinaus betreibt er im Haus der Jugend einen Fitnessbereich und ein kleines Tonstudio. Auch die Trampolin-, Gokart- und Kochangebote erfreuen sich bei den jungen Menschen allergrößter Beliebtheit. Der Verein erreicht mit seinen Angeboten regelmäßig rund 1000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

„Die vereinseigene Hüpfburg ist 12 Jahre lang intensiv genutzt worden. Trotz allergrößter Pflege ist das dringend benötigte Sportgerät inzwischen abgängig, eine Reparatur ist wirtschaftlich nicht mehr vertretbar gewesen. Insofern ist die Freude groß, dass eine neue Hüpfburg angeschafft werden kann“, erklärt Vereinsvorsitzender Uli Gomolzig.

Mit der Neuanschaffung kann ein wichtiges Bewegungsangebot für Kinder und Jugendliche – nach der allmählichen Lockerung der Einschränkungen durch die Corona – Pandemie aufrechterhalten werden, was auch zu einer erheblichen Entlastung der Familien beitragen wird, die oft in engen Wohnverhältnissen leben.

„Ich bin sehr beeindruckt von dem, was der Verein hier leistet“, erklärte Falko Droßmann beim offiziellen Teil der Einweihung und überreichte als kleines Geburtstagsgeschenk echten „Hammer“ Honig aus dem Hammer Park.

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Wer sich nicht bewegt, bleibt sitzen!

Hier könnt ihr die PDF-Datei in einer hohen Auflösung herunterladen und lesen:

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Hakverdi besucht HdJ Wilhelmsburg

Ausschnitt aus Seite 14 Neuer RUF Wilhelmsburg, KW 07-2021
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Integrationsverein vor 15 Jahren gegründet

Eine Hüpfburg zum Jubiläum

Eigentlich wollte der Verein zur Förderung der Integration in Hamburg Wilhelmsburg e.V. sein 15-Jähriges Jubiläum gebührend mit der Einweihung der großen neuen Hüpfburg und eines Luftkissens, gespendet vom Hamburger Spendenparlament beziehungsweise dem Quartiersbeirat Reiherstieg, feiern. Corona bedingt musste das feierliche Ereignis jedoch ins nächste Jahres verlegt worden.

Die Arbeit hingegen läuft auch in Corona – Zeiten weiter: „Trotz der Corona – Pandemie haben wir insbesondere unsere psychomotorischen Angebote – unter Einhaltung strengster Sicherheitsauflagen ‒ bis jetzt sehr erfolgreich durchführen können. Wir erfahren gerade in diesen Corona – Zeiten die große Dankbarkeit vieler Eltern und erleben glückliche Kinder“, freut sich Uli Gomolzig vom Integrationsverein.

Vor 15 Jahren unter dem Dach des Hauses der Jugend Wilhelmsburg gegründet, erreicht der Verein mittlerweile mit seinen Angeboten regelmäßig viele hundert Kinder, Jugendliche und Erwachsene, insbesondere auch Geflüchtete und Menschen in schwierigen Lebenslagen.

„Unser Verein bietet umfangreiche psychomotorische Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien, einen Fitnessbereich und ein kleines Tonstudio an.

Auch unsere Gokart-, Trampolin – und Kochangebote erfreuen sich bei den jungen Menschen allergrößter Beliebtheit. Darüber hinaus stehen wir den Kindern, Jugendlichen und den dazu gehörenden Familien mit unterschiedlichen Beratungsangeboten erfolgreich zur Seite“, erklärt Gomolzig.

Neben den Beiträgen von Sponsoren lebt der gemeinnützige Verein vom Engagement seiner ehrenamtlichen Mitglieder. Zu den Sponsoren zählen seit vielen Jahren renommierte Stiftungen und auch private Förderer, wie etwa die Reimund C. Reich Stiftung, das Hamburger Spendenparlament oder die Peter Mählmann – Stiftung.

Uli Gomolzig und sein Team kann trotz der derzeit schwierigen Lage positiv in das Jahr 2021 blicken. „Aktuell haben wir von der Reimund C. Reich Stiftung eine verbindliche Förderzusage für 2021 erhalten. Die Stiftung wird uns auch im kommenden Jahr erneut mit stolzen 48.000 Euro unterstützen. Mit diesem Betrag können wir unsere erfolgreiche Arbeit auch in 2021 fortsetzen, für die Menschen da sein. Wir sind über den positiven Bescheid sehr glücklich!“

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Nachruf Prof. Dr. Heinz Josef Varain

Mit Prof. Dr. Varain verlässt ein Wohltäter Wilhelmsburg, leider für immer!

Prof. Dr. Heinz Josef Varain verstarb im  Alter von 86 Jahren, kurz vor Weihnachten 2011.

Der Professor für Politikwissenschaften lehrte bis 1988 an der Uni Gießen, im Juli 2000 zog er nach Hamburg Eimsbüttel. 

In Hamburg kaum angekommen las er von der sozialen Schieflage des Stadtteils Hamburg Wilhelmsburg.

Er lernte das HdJ Wilhelmsburg kennen, besuchte es regelmäßig und unterstützte die dortige Arbeit nachhaltig. 

Er spendierte den Kids u. a. mobile Standboxbälle, diverse Boxhandschule, eine Mädchenreise nach Berlin, eine Parisfahrt, darüber hinaus  unterstützte er die Märchentage, schaffte Sportgerät für die Psychomotorik an. 

Der Professor half nicht nur finanziell, er sprach vor allem auch mit den Kindern und Jugendlichen, was ihm stets wichtig war.

Prof. Dr. Heinz Josef Varain

Varain schwärmte bis zum Schluss von „den glücklichen Kinderaugen“, von Kindern, „denen ich ein wenig helfen konnte bei ihrem Weg in die Zukunft“.   

„Selbst bin ich ein Konsummuffel“, sagte der Professor einmal. „So lange ich noch Geld für meine Zigarillos habe, gebe ich gern etwas ab und versuche einen Beitrag für Verbesserungen der Gesellschaft zu leisten“.

Varain war und ist mit Sicherheit ein Vorbild für uns alle. 

Ohne große Worte half er, sein Motto war stets: „Tu Gutes und rede nicht darüber!“

Die Wilhelmsburger Kinder und Jugendlichen, das HdJ Team sagen ein  herzliches Dankeschön für ganz viele schöne und gemeinsame Jahre.    

In Gießen richtete der Professor übrigens die Stiftung „Anstoß“ ein, die dort jährlich Geld für soziale Projekte zur Verfügung stellt.